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Agentur-Lizenz

Die Agentur-Lizenz für E-Mail-Signaturen richtet sich an alle, die Signaturen nicht für die eigene Firma bauen, sondern für Kunden. Wer das tut, hat andere Anforderungen als ein KMU mit zwölf Mitarbeitenden: mehrere Firmen parallel, wechselnde Corporate Designs und eine Abrechnung, die zum Mandat passt. Dafür gibt es die Agentur-Lizenz — ein Mengenpreis statt Einzelkäufe, ohne wiederkehrende Gebühr.

Für wen die Agentur-Lizenz gedacht ist

Für alle, die Signaturen im Auftrag Dritter erstellen: Werbe- und Digitalagenturen, IT-Dienstleister mit Microsoft-365-Mandaten, Treuhandbüros, die ihre Kunden auch bei der Aussendarstellung begleiten, und Selbständige, die Corporate-Design-Projekte abschliessen. Gemeinsam ist ihnen, dass die Signatur Teil einer Leistung ist und nicht das Endprodukt.

  • Agenturen: Die Signatur gehört zum Rebranding dazu. Ein neues Logo, das im Postfach nicht ankommt, fällt auf die Agentur zurück.
  • IT-Dienstleister: Beim Onboarding eines neuen Mandanten sind Signaturen ein wiederkehrender Punkt auf der Liste — jedes Mal derselbe Aufwand.
  • Treuhand und Beratung: Kunden fragen danach, weil die Signatur an die Pflichtangaben grenzt und niemand sicher ist, was hineingehört.
  • Freelancer: Ein Corporate-Design-Auftrag endet sonst mit einer Datei, die der Kunde selbst irgendwie einbauen muss.

Für die eigene Firma mit einem festen Mitarbeiterstamm ist ein normales Paket der richtige Weg — was das kostet, steht unter Preisübersicht ohne Folgekosten.

Was die Lizenz gegenüber Einzelkäufen ändert

Den Preis pro Signatur und die Abwicklung. Statt für jedes Kundenprojekt einzeln zu kaufen, erhalten Sie ein Kontingent zum Mengenpreis, das Sie über beliebig viele Firmen verteilen. Abgerechnet wird einmalig, nicht monatlich. Der Funktionsumfang ist derselbe wie in den öffentlichen Paketen.

  • Ein Kontingent für alle Mandate: Sie müssen nicht pro Kunde ein eigenes Paket führen.
  • Rechnung statt Karte: Für Agenturen ist die Rechnung der Normalfall, nicht die Ausnahme.
  • Keine wiederkehrende Gebühr: Was Sie kaufen, bleibt nutzbar. Ein Kunde, der nächstes Jahr eine Änderung braucht, kostet nichts extra.
  • Verteilung per Link: Jede Person Ihres Kunden holt sich die Signatur selbst ab — Sie schicken keine HTML-Dateien per Mail herum.

Der letzte Punkt ist in der Praxis der grösste Unterschied. Wie das abläuft, steht unter Verteilung an ein ganzes Team.

Wie ein Kundenprojekt konkret abläuft

Sie legen die Signaturen für die Mitarbeitenden des Kunden an, schalten sie frei und geben pro Person einen Link weiter. Die Mitarbeitenden kopieren sich die Signatur selbst und folgen der eingeblendeten Anleitung für ihr Mailprogramm. Rückfragen landen damit nicht bei Ihnen, sondern werden auf der Seite beantwortet.

  1. Corporate Design des Kunden aufnehmen: Logo, Hauptfarbe, Schreibweise der Firma.
  2. Eine Signatur als Muster bauen und vom Kunden freigeben lassen.
  3. Die übrigen Personen anlegen — Gestaltung bleibt gleich, es wechseln nur die Personendaten.
  4. Links verteilen, entweder direkt oder gesammelt an die Ansprechperson.

Lassen Sie das Muster freigeben, bevor Sie zwanzig Signaturen anlegen. Änderungen an einer bereits freigeschalteten Signatur sind zwar kostenlos, aber zwanzig Mal dieselbe Korrektur nachzuziehen ist trotzdem Arbeit.

Was Sie Ihren Kunden gegenüber verantworten

Die Richtigkeit der Angaben und die Einhaltung der Vorgaben zur Geschäftskorrespondenz. Die technische Haltbarkeit übernimmt der Generator — dass die Firma korrekt geschrieben ist und die nötigen Angaben enthalten sind, bleibt Teil Ihrer Leistung. In der Schweiz ist die Liste kürzer als oft vermutet, aber sie ist verbindlich.

Die massgebende Bestimmung verlangt, dass die im Handelsregister eingetragene Firma vollständig und unverändert erscheint. Kurzformen, fehlende Rechtsformzusätze und kreative Schreibweisen sind der häufigste Fehler in Signaturen, die eine Agentur geliefert hat. Was zwingend ist und was nicht, steht unter welche Angaben zwingend sind und, nach Rechtsform aufgeschlüsselt, unter was die Rechtsform vorschreibt.

Datenschutzseitig gilt: Sie erfassen Personendaten der Mitarbeitenden Ihres Kunden — Name, Funktion, Telefonnummer. Diese Daten gehören dem Kunden, nicht Ihnen. Halten Sie im Mandat fest, dass Sie sie in seinem Auftrag bearbeiten.

Preis und Konditionen

Die Agentur-Lizenz wird individuell vereinbart, weil sich der sinnvolle Umfang stark unterscheidet: Eine Agentur mit drei Mandaten pro Jahr braucht etwas anderes als ein IT-Dienstleister, der monatlich Onboardings fährt. Massgebend sind die erwartete Zahl an Signaturen und die Abrechnungsform.

Schreiben Sie kurz, wie viele Firmen und ungefähr wie viele Personen pro Jahr zusammenkommen und ob Sie auf Rechnung abrechnen möchten. Sie erhalten ein konkretes Angebot statt einer Preisliste, die auf Ihren Fall nicht passt.

Wenn Sie zuerst sehen möchten, was der Generator liefert, bevor Sie über Konditionen reden: Sie können den Generator unverbindlich testen und das Ergebnis in Ihrem eigenen Postfach prüfen.

Häufige Fragen

Ja, genau dafür ist sie gedacht. Anders als bei den öffentlichen Paketen ist die Nutzung für Kundenprojekte ausdrücklich vorgesehen, inklusive der Weitergabe der fertigen Signaturen an die Mitarbeitenden Ihrer Kunden.

Sie wird individuell vereinbart, weil der sinnvolle Umfang stark schwankt. Massgebend sind die erwartete Zahl an Signaturen pro Jahr und die Abrechnungsform. Nennen Sie beides kurz, und Sie erhalten ein Angebot statt einer Liste.

Die ausgelieferte Signatur enthält ohnehin keinen Hinweis auf den Generator — weder im Code noch sichtbar. Ein Wasserzeichen oder eine Rückverlinkung gibt es in keinem Paket. Was Sie Ihrem Kunden übergeben, trägt allein dessen Marke.

Standardmässig verwalten Sie die Signaturen. Soll ein Kunde selbst Änderungen vornehmen, ist es sinnvoller, ihm ein eigenes Paket einzurichten. Sonst laufen Änderungen über Sie, was bei laufender Betreuung meist gewollt ist.

Nein. Sie zahlen einmalig für ein Kontingent, und die bereits freigeschalteten Signaturen bleiben unbegrenzt nutzbar und änderbar. Es gibt keine Verlängerung und keine Gebühr, die weiterläuft, wenn Sie ein Jahr lang nichts erstellen.

Sie kaufen ein weiteres dazu; die Kontingente addieren sich auf demselben Konto und verfallen nicht. Bereits erstellte Signaturen bleiben davon unberührt und lassen sich weiterhin kostenlos bearbeiten, ohne dass dafür ein Platz belegt wird.

Die Richtigkeit der Angaben liegt bei Ihnen beziehungsweise Ihrem Kunden. Der Generator sorgt dafür, dass die Signatur technisch überall gleich ankommt; ob die Firma korrekt geschrieben und vollständig ist, bleibt Teil Ihrer Leistung.

Für mehrere Mitarbeitende rechnet sich ein Paket

Jede Person erhält einen eigenen Link und kopiert sich die Signatur selbst. Einmal bezahlen, Änderungen bleiben gratis.

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Zuletzt aktualisiert: 12. August 2026